Januar 2009:
T-Mobile will die GSM-Anlage in der Ortsmitte trotz Widerstand der Bürger und Kommune auf UMTS-Technologie aufrüsten (siehe Presse). Der Sicherheitsbeauftragte für Mobilfunk von T-Mobile, Mario Jaritz, erläutert in einer Gemeinderatssitzung die Gründe dafür, warum T-Mobile den Standort in der Ortsmitte nutzen wird. Die Gemeinde wird weiter verhandeln.
November 2008:
Das Mobilfunk-Minimierungskonzept wird im Rahmen einer Veranstaltung in Nesselwang der Öffentlichkeit vorgestellt.
März 2007:
Die Mobilfunkbetreiber werden vom Zweckverband eingeladen und aufgefordert, sich an dem geplanten Mobilfunk-Minimierungskonzept zu beteiligen und ihre Wünsche und Bedenken einzubringen.
Dezember 2006:
Schwangau beschließt zusammen mit den 10 Kommunen des Zweckverbands Allgäuer Land, ein Mobilfunk-Minimierungskonzept erstellen zu lassen.
September 2005:
O2 besänftigt die Nachbarfamilie, widerlegt sämtliche Bedenken und teilt mit, dass der Standort Alemannenweg die beste und verträglichste Lösung ist. Diese Einschätzung werde von der Gemeinde geteilt! (Unwahrheit !!!!)
Der Bauausschuss beschließt einstimmig, eine Gegendarstellung zu verfassen und die Behauptung von O2 zu widerlegen.
Montage der UMTS-Anlage bei der Fa. Kleß trotz raschem Einschreiten der Gemeinde Schwangau konnte der 3.Bgm. keinen weiteren Baustopp erwirken.
August 2005:
Der Baubiologe Dieter Kugler führt Messungen in Schwangau durch. In einer Privatinitiative bitten beunruhigte Nachbarn O2, den Sendemasten wegen nicht zu unterschätzender, gesundheitlicher Risiken, Wertminderung des Grundstückes, Gefährdung der Tierhaltung usw. nicht zu errichten.
Mai 2005:
O2 entschuldigt sich für die „verspätete“ Antwort es wird das Versorgungsgebiet mitgeteilt (Waltenhofen, Horn, Alterschrofen, Hohenschwangau und Staatsstraßen und Westhänge des Ammergebirges) genehmigungspflichte Belange gem. bay. Bauordnung werden geprüft und keine Genehmigungspflicht festgestellt.
O2 beurteilt den vorgeschlagenen Alternativstandort als nicht geeignet. Begründung: nur Teilabdeckung der Ortschaften möglich!
Die Gemeinde Schwangau legt Einspruch beim LRA Marktoberdorf gegen den Standort und insbesondere gegen die Inbetriebnahme ein. Gemeinde Schwangau schlägt O2 zwei Alternativstandorte vor. Standort 1 = Parkplatz Drehhütte; Standort 2 = Grundstück Fl.Nr. 1229/2.
O2 teilt der Gemeinde mit Alternativstandorte sind nicht geeignet!
Die Mobilfunk-Arbeitsgruppe sammelt über 700 Unterschriften gegen den Standort Alemannenweg. Ein Vortragsabend mit Dr. May, Hans Schütz und einem Messfachmann klärt über die Risiken des Mobilfunks auf. Grund für die strikte Ablehnung sehen die Initiativmitglieder in dem Prädikat Kurort.
O2 informiert die Gemeinde Schwangau, einen Vertragspartner (Herrn Kleß Alemannenweg 6) für die Errichtung der GSM-/UMTS-Station gefunden zu haben. Aufbau der Anlage KW18/2005. Kurzfristig wird daraufhin von den Anwohnern eine Demonstration organisiert. Nach mehreren Gesprächen mit der Gemeinde stimmt der Betreiber einem vorläufigen Baustopp und einem Überprüfungsverfahren nach dem Mobilfunkpakt II zu.
O2 teilt der Gemeinde Schwangau mit, dass auch der zwischenzeitlich genannte Alternativstandort „Wertstoffhof“ für GSM nur bedingt geeignet, für UMTS gar nicht geeignet ist.
Zitat O2 : Der Standort "Alemannenweg" bleibt deshalb für uns weiterhin der am besten geeignete und deshalb favorisierte Standort!
Februar 2005:
Die Gemeinde Schwangau bittet um detaillierte Informationen zum geplanten Standort von O2 auf dem Dach der Elektrofirma Kleß im Alemannenweg.
Mai 2004:
Die Mobilfunkgruppe beantragt bei der Gemeinde, ein Informationsschreiben an alle Haushalte des Gemeindebereichs zu verfassen, in welchem sich die Gemeinde klar gegen zusätzliche oder aufrüstende Mobilfunksendeanlagen öffentlich ausspricht (Eine Hauswurfsendung wird verteilt).
März 2003:
Im März 2003 fand ein Vortrag mit Dr. von Klitzing statt. Auch wurden Postwurfsendungen an alle Haushalte mit Informationen über DECT, Handys und Mobilfunk verteilt. Am 28. März starteten die Schwangauer als erste Gemeinde mit den Blutbild-Untersuchungen im Allgäu.
Januar 2002:
„Standort Alemannenweg 6 Elektro Kleß“
In der Gemeinde werden 750 Unterschriften gegen diesen Standort gesammelt.
Auch der Gemeinderat spricht sich einstimmig gegen dieses Vorhaben aus.
Die Gemeinde plant eine Informationsveranstaltung und lädt den Mobilfunkbetreiber O2 zu dieser Veranstaltung ein, um Stellung zu beziehen. Die Firma O2 hält es nicht für sinnvoll, an dieser Info mitzuwirken da der Planungshorizont erst 2004/2005 erstellt werden soll.
Stand Januar 2009